Kurze Zusammenfassung Ukraine

von Ulrich Sommer; Quelle: www.montagsdemonstrationen.org

Die Ukraine wurde in einem von langer Hand vorbereiteten faschistischen Staatsstreich durch westliche Staaten vereinnahmt.
Russland unterstützte die Krim bei der vollkommen unblutigen Loslösung von der Ukraine Die Bevölkerung der Krim steht weitgehend hinter der Loslösung.

Die Ukraine führt mit westlicher Hilfe einen blutigen Krieg gegen die Bevölkerung der östlichen Gebiete der Ukraine.
Unterstützung der Separatisten durch Russland kann vermutet werden, Beweise hierfür wurden bislang nicht geliefert. Von einer “Steuerung” der Separatisten kann keine Rede sein, Russland drängt auf Verhandlungen und verweigert den Separatisten weitere Hilfe.
Die Motivation zur Loslösung wurde von Anfang an durch feindseliges und unnachgiebiges Verhalten aus Kiew gestärkt. Nach dem Beginn der Kämpfe besteht bei der Bevölkerung kein Interesse mehr am Verbleib in der Ukraine. Ein Friede zwischen Kiew und den Östlichen Gebieten ist kaum mehr möglich.

Der Westen bezeichnet Russland als Aggressor und heizt den Konflikt mit aller Macht an, beispielsweise mit Sanktionen, die aber eigentlich die Unterbindung von Europäisch-Russischen Wirtschaftsbeziehungen zugunsten einer stärkeren Macht der USA zum Ziel haben.

Die im Folgenden eingefügten Links stellen die wertvollsten Quellen dar, die im Laufe der Recherchen durch den Autor gefunden wurden.

Der Umsturz hat eine Vorgeschichte:

Die USA pflegen seit dem 2. Weltkrieg beste Beziehungen zu den selben faschistischen Gruppen, die bereits Hitler den Weg gen Russland ebneten. In den letzten Jahren flossen 5 Milliarden Dollar in die subversive Unterstützung “demokratischer Gruppen” in der Ukraine, Wie “Fuck-EU”-US-Vertreterin Viktoria Nuland bestätigte.
Die Bundesregierung zeigte sich im Vorfeld des Umsturzes in der Ukraine an Seite der faschistischen Gruppen und stützte diese mit verschiedensten Netzwerken Deutschlands gegen die gewählte Regierung. Selbst die Grünen gingen auf Tuchfühlung mit den rechtsradikalen Gruppen und lassen keine Gelegenheit zur Verschärfung des Konflikts aus. Hintergrund ist der gewaltige Druck, den der Westen gegenüber der Ukraine zur völligen Aufgabe pro-russischer Beziehungen ausübte. Am 24.02.2014 ist Janukowich geflohen, der wegen der Morde im Umfeld der Proteste immer stärker unter Druck geriet. Bis heute sind die Morde unaufgeklärt und Aufklärungswillen ist in der Ukraine nicht erkennbar.
Die aktuelle Regierung setzt sich aus den selben Oligarchen zusammen, die zuvor Janukovich vertrat. Eine Verbesserung für die Bevölkerung ist nicht zu erwarten, zumal die durch den Umsturz verursachten Kosten als Kredite auf der ukrainischen Bevölkerung lasten.

Wer immer noch Zweifel an an der faschistischen und gewalttätigen Stimmung der “Demokratischen Bewegung” in der Ukraine hat, für den Hat Stefan Korinth auf Telepolis einige diesbezügliche Informationen bereit gestellt.

Der Absturz der MH17

Russland liefert erdrückende Hinweise auf einen Abschuss durch die Kiewer Seite.
Eine Entwendung eines BUK M1-Systems durch Separatisten wird vom ukrainischen Staatsantwalt Jarema bestritten.

Von westlicher Seite gibt es bis heute nicht das geringste brauchbare Material (Siehe auch Fragen der Russen am Ende dieser Seite) im Sinne von Indizien für eine russische Mitschuld.

Für die großen westlichen Medien steht der schuldige fest, sie machen sich nicht einmal die Mühe, gegen die gerade aufgelisteten erdrückenden Hinweise zu argumentieren. Sie rufen offen zum Kampf gegen Russland auf und arbeiten so der Ausweitung des Krieges auf eine direkte Ost-West-Konfrontation mit den entsprechenden Folgen zu.

Die Medien und die Autoren machen sich somit der Kriegsverbrechen an der ost-ukrainischen Bevölkerung mit schuldig, die mit unseren Steuergeldern mit finanziert oder zumindest unterstützt werden.

Es ist momentan für “einfache Bürger” ebenso wie für Journalisten und Politiker kaum möglich, die Wahrheit hinter dem Flugzeugabsturz zu erkunden und wir müssen auf Überraschungen in der Zukunft gefasst sein. Aber gerade deswegen ist es nicht zulässig, die Schuld gegenwärtig auf Russland zu schieben (mit entsprechenden gefährlichen Konsequenzen der Konfliktverschärfung), weil die Hinweise derzeit eher in die andere Richtung weisen. Kein Vertreter der Medien oder der Politik aus dem Westen äußert sich über die notwendigen Maßnahmen für den Fall, dass tatsächlich die Ukraine das Flugzeug abgeschossen hätte. Wäre in diesem Fall der sofortige Rückzug des Westens und der Abbruch jeglicher ukrainischer Unterstützungsleistungen die logische Folge? Eigentlich schon, eigentlich natürlich bereits vor dem Unglück, aber das wurde an anderer Stelle bereits begründet. Die deutsche Regierung käme vermutlich in keinem Fall auf derartige Ideen, ebenso wenig wie Vertreter der USA.

Die Medien, die in dieser Art unsachlich, unverantwortlich und verbrecherisch handeln, disqualifizieren sich vollkommen als Informationsquelle. Schließlich dient das Agieren der Presse als “Feuerschutz” für einen blutigen Eroberungskrieg gegen den verbleibenden Osten der Ukraine, dessen Bevölkerung nun sicherlich kein enthusiastisches Interesse an einem Verbleib in der Ukraine mehr hat. Es klebt somit an der offenkundigen Propaganda der Medien reelles Blut. Dass die Agitation gegen Russland zudem von den blutigen und ebenfalls westlich zu verantwortenden Kriegen im Gaza-Streifen, im Irak und in Syrien ablenken und dass die Medien deren zahllosen Opfern keinerlei Aufmerksamkeit beimessen ist Teil des Verbrechens.

Der Westen hat vermutlich nach 9/11 und den Lügen zur Initiierung des Irak-Kriegs so wie des Afghanistankriegs kaum mehr ein derartiges konzertiertes Lügen-Medien-Spektakel mehr erlebt. Es muss ein martialischer Druck auf den Politikern und Medienvertretern liegen, so zu handeln, was aber keinen Schreiber und Chefredakteur von seiner Verantwortung für die angerichteten Schäden entbindet.

Es liegt nun auch in Verantwortung der Bürger, Abonnements abzubestellen, den Fernseher auszuschalten und sich nach alternativen Informationskanälen umzusehen.

Fragen der Russen zum Abschuss von MH17

1. Die Machthaber der Ukraine nannten sofort die Volksmilizen als Schuldige der Tragödie. Auf welcher Grundlage basieren diese Schlussfolgerungen?

2. Kann das offizielle Kiew alle Einzelheiten des Einsatzes des Flugabwehrraketensystems «Buk» im Gebiet der Kampfhandlungen mitteilen? Das Wichtigste – warum sind diese Systeme dort stationiert, da die Volksmilizen doch keine Flugzeuge haben?

3. Was sind die Gründe für die Untätigkeit der ukrainischen Behörden zur Einrichtung einer internationalen Kommission? Wann wird eine solche Kommission zu arbeiten beginnen?

4. Sind die Vertreter der Streitkräfte der Ukraine dazu bereit, internationalen Experten Dokumente der Bestandsführung für Luft-Luft-Raketen und Boden-Luft-Raketen sowie für Luftabwehrraketensysteme vorzulegen?

5. Werden die Daten der Kontrolleinrichtungen für die Luftraumbewegungen der Flugzeuge der ukrainischen Luftwaffe am Tag der Tragödie der internationalen Kommission vorgelegt werden?

6. Warum ließ die ukrainische Luftraumüberwachung eine Abweichung von der Flugroute des Flugzeugs nach Norden in Richtung der «Zone für die Antiterroroperation» zu?

7. Warum wurde für Zivilflugzeuge der Luftraum über der Zone der Kampfhandlungen nicht völlig gesperrt, umso mehr als es in diesem Gebiet keine lückenlose Radarnavigation gibt?

8. Kann das offizielle Kiew die Mitteilungen in den sozialen Netzen kommentieren, die angeblich von einem in der Ukraine arbeitenden spanischen Mitarbeiter der Flugsicherung stammen, dass die über dem Territorium der Ukraine abgeschossene «Boeing» von zwei ukrainischen Kriegsflugzeugen begleitet wurde?

9. Warum begann der Sicherheitsdienst der Ukraine ohne internationale Vertreter die Arbeit mit den Gesprächsaufzeichnungen zwischen der ukrainischen Flugsicherung und der «Boeing»-Besatzung sowie mit den Daten der ukrainischen Radaranlagen?

10. Wie wurden die Lehren aus der vorhergehenden analogen Katastrophe mit der russischen Tu-154 im Jahr 2001 über dem Schwarzen Meer berücksichtigt? Damals bestritt die politische Führung bis zur letzten Minute die Beteiligung der Streitkräfte des Landes an dieser Tragödie, bis unwiderlegbare Beweise die Schuld des offiziellen Kiews zum Vorschein brachten.

Leider folgte bis jetzt noch keinerlei Reaktion der Ukraine auf die angeführten Fragen.

Die Angebliche Beteiligung russischer Truppen

Bei der immer wieder beschworenen Beteiligung russischer Truppen verhält es sich in gleicher Weise. Es gibt nicht einmal diesbezügliche Aussagen offizieller Organe zu diesen Behauptungen, beispielsweise von CIA oder Nato. Im Gegenteil beteuern selbst Nato-Vertreter, dass solche Beweise nicht existierten. Dafür Muss ausgerechnet Amnesty International, unterstützt mit windigen Satellitenbildern eines kommerziellen Bilderhändlers den “Beweis” russischer Unterstützung antreten.

Medien, die diese Aussagen ungeprüft übernehmen und daraufhin zum “entschlossenen Verhalten gegen Russlaud” aufrufen, handeln unverantwortlich und verbrecherisch. Sie machen sich mitverantwortlich am Morden in der Ukraine.

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